1200 Unterschriften für die Sanierung der Kleinschwimmhalle

Kurz vor Ostern bekam der Beurener Bürgemeister Daniel Gluiber ganz ohne Suche im Rathaus schon das erste Geschenk: Einen ganzen Stapel an Unterschriften. Kai Schneider, der Vorsitzende des Fördervereins Schwimmhalle Neuffener Tal, und Tim Reeth, der Vorsitzende der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren, überreichten das stolze Ergebnis von 1.203 Unterschriften für den Erhalt der Kleinschwimmhalle Beuren.

„Innerhalb von nur zwei Wochen machten rund ein Drittel aller Einwohner Beurens bei unserer Unterschriftenaktion mit“, betonte Schneider. Mit ihrer Unterschrift erklärten die Beurener, dass die Kleinschwimmhalle unter Berücksichtigung der aktuellen Kostenplanung saniert werden soll. Am 4. März wurde diese im Beurener Gemeinderat von Architekt und Fachplanern vorgestellt.

Demnach kostet die Sanierung der Kleinschwimmhalle 4,8 Millionen Euro, abzüglich der Bundesfördermittel und rund 310.000 Euro Spendengelder des Fördervereins bleibt eine Restsumme von 1,5 Millionen Euro bei der Gemeinde.

Der Beurener Gemeinderat beschloss in der Sitzung am 4. März eine zweiwöchige Auslage der Pläne und eine Rückmeldemöglichkeit für alle Einwohner, welche von Förderverein und DLRG für die  Unterschriftenaktion genutzt wurde. „Ich bin beeindruckt von der Menge an Unterschriften in dieser kurzen Zeit. Das ist ein sehr klares Signal der Beurener für den Erhalt der Kleinschwimmhalle“, fasst Bürgermeister Gluiber bei der Übergabe zusammen.

Die Entscheidung liegt jedoch am 9. April in der Hand des Gemeinderats. In dieser öffentlichen Sitzung wird der finale Beschluss zu einer möglichen Sanierung gefasst. Tim Reeth appelliert daher an die kommunalen Mandatsträger: „Ohne Kleinschwimmhalle gibt es kein Schulschwimmen und keine Anfängerschwimmkurse mehr. Wir alle sind auf die Kleinschwimmhalle angewiesen, denn Schwimmen lernen rettet Leben!“.

KSH Wasserstandsmeldung #3: Die historische Chance

4,8 Millionen Euro – das ist die neueste Kostenplanung zur Sanierung der Kleinschwimmhalle Beuren. Diese Zahlen hat der Architekt gemeinsam mit den Fachplanern im März dem Gemeinderat Beuren vorgestellt. Wie teilen sich die Kosten auf? Und wird jetzt saniert?

Noch bekommt die Gemeinde Beuren von der Bundesregierung die Fördermittel über 3 Millionen Euro, insofern die Sanierung bis Ende 2025 abgeschlossen ist. Deswegen verbleibt eine Summe von 1,8 Millionen Euro. Von dieser kann nun noch die beeindruckende Zahl von über 300.000 Euro abgezogen werden, die der Förderverein als Spenden aus dem ganzen Täle gesammelt hat. Momentan muss die Gemeinde Beuren also einen Restbetrag von 1,5 Millionen Euro selbst finanzieren, um die Kleinschwimmhalle sanieren zu können.

Im Vergleich zur vorherigen Planung ist das deutlich günstiger, da Vieles eingespart wurde und nur zwingend Notwendiges saniert wird. Auch wenn wir uns mehr gewünscht haben, ist eines ganz klar: Besser das, als gar keine Schwimmhalle mehr.

Wenn saniert wird, sieht die Planung einen Baustart im April 2025 vor. In acht Monaten soll die Sanierung dann erfolgen – ein straffer Zeitplan! Bis zum Baustart werde die Zeit, so der Architekt, noch für die europaweiten Ausschreibungen benötigt.

Wir stehen nun vor einer historischen Chance: Am 9. April stimmt der Beurener Gemeinderat final über die Sanierung der Kleinschwimmhalle ab. Entscheidet er sich jetzt nicht für die Sanierung, verfallen die Bundesfördermittel und der Erhalt ist endgültig verpasst. Nie gab es in den letzten Jahren eine bessere Chance, dass wir die Schwimmhalle auch für zukünftige Generationen erhalten können. Die Stimmung der Bürgerschaft in Beuren und im ganzen Täle ist eindeutig: Wir müssen jetzt sanieren!

Auch nach einer positiven Entscheidung gibt es allerdings noch viel zu tun, denn die Betriebskosten und Abschreibungen werden über Jahre hinweg viel Geld kosten. Daher sind wir mehr denn je darauf angewiesen, dass alle an einem Strang ziehen. Dafür braucht es große Spenden, kleine Spenden und alle Kommunen im Täle. Denken wir das Thema Schwimmen mit allen Bädern zukünftig gemeinsam und interkommunal.

Nutzen wir diese historische Chance und sanieren jetzt die Kleinschwimmhalle!

März 2024, Tim Reeth
Leiter der Öffentlichkeitsarbeit

Beuren: Jetzt für die Sanierung abstimmen

Mit Bekanntgabe durch das Protokoll der Gemeinderatssitzung (Seite 4) vom 04.03.2024 startete die “Anhörung” der Bürger bis zum 25.03.2024. Solange kann im Rathaus zu den Öffnungszeiten Einsicht in die Pläne und Aufstellungen genommen werden, sowie eine Meinung abgegeben werden.

Ziel der Anhörung ist es, ein Meinungsbild der Gemeinde einzufangen. Entscheiden über die weiteren Schritte zur Sanierung wird der Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung am 09.04.2024.

Wir als Förderverein möchten diese Anhörung unterstützen, indem wir über vorgefertigte Rücklaufzettel die Rückmeldung vereinfachen. Diese werden im genannten Zeitraum von uns an alle Beurener Haushalte verteilt. Wer möchte, kann diese gerne direkt unterschreiben und wieder zurückgeben, oder aber im Rathaus einwerfen.

Gerne dürfen aber auch individuelle Rückmeldungen an die Gemeinde gegeben werden, die eventuell konkretere Aussagen oder Anregungen enthalten.

Neue Planungen vorgestellt

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Beuren vom 04.03.2024 wurden neue Planungen für die Sanierung der Kleinschwimmhalle vorgestellt. Das Planer-Team hatte in den letzten Wochen die nachfolgende Kostenberechnung für die Sanierung der Kleinschwimmhalle erarbeitet. Die Kostenberechnung schließt mit einer Sanierungssumme von 4.665.431,13 € netto. Die Ende 2023 vorgestellte Kostenschätzung lag bei rund 6,4 Mio. € netto. In der Finanzplanung wird ein Puffer für unvorhergesehene Arbeiten mit eingerechnet, so wird mit Kosten in Höhe von 4,8 Mio. € geplant.

Diese Vergünstigung ist vor allem auf überhöhte und doppelt angesetzte Werte für Preissteigerungen in den letzten Planungen zurückzuführen. Allerdings wurden auch durch konkretere Projektplanung und fokussierter Kosten-Nutzen-Betrachtung durch die Fachplaner viele Preise und Umfänge kritisch hinterfragt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn in diese Planung damit keine Extras oder Änderungen an der aktuellen Kleinschwimmhalle zulässt.

Veränderungen am Gebäude wird es kaum geben. Lediglich das ehemalige öffentliche von außen zugängliche WC soll in einen Lagerraum für Schwimmutensilien umfunktioniert werden und der bisherige provisorische Lagerraum am Gartenausgang soll abgebrochen werden. Auch im Untergeschoss werden keine Veränderungen vorgenommen. Es wird vorrangig die Technik erneuert, soweit erforderlich, und Abdichtungs- beziehungsweise Betonsanierungsarbeiten durchgeführt.

In der eigentlichen Kleinschwimmhalle werden sämtliche Gewerke auf den Rohbauzustand zurückgebaut und dann anschließend wieder neu aufgebaut. Der Hubboden wird wieder gangbar gemacht, sodass dieser auch künftig für den Schwimmunterricht und auch zum Beispiel für Schwimmkurse und Aquafitness wieder zur Verfügung steht. Im Außenbereich sind kleinere Anpassungen notwendig, unter anderem ist eine Rampe am Eingang entlang des Gebäudes anzubauen, sodass ein barrierefreier Zugang entsteht. Die beiden WCs im Eingangsbereich sollen in eine Toilette für alle, also in einem Raum umgebaut werden, sodass dort auch Rollstuhlfahrer die Möglichkeit haben, die Toilette zu benutzen.

Letzendlich wurde die Planung vollständig auf den Erhalt der Funktion als Schwimmhalle ausgelegt. Das Ziel dieser Ausrichtung wurde jedoch erreicht und das neue Kostenrechnung lässt wieder Hoffnung aufkommen, dass die Sanierung stemmbar wird. Von den geplanten 4,8 Mio. € bleibt nach Abzug der Fördermittel des Bundes (3 Mio. €), sowie dem aktuellen Spendenstand des Fördervereins (~300.000 €) noch ein Restbetrag von 1,5 Mio. €, der von der Gemeinde Beuren bzw. dem Thermalbad übernommen werden müsste.

Auch dieser Betrag ist für die Gemeinde Beuren eine schwierige Investition in eine freiwillige Leistung, die auch im Betrieb Verluste einfährt. Großer Diskussionspunkt ist daher weiterhin der jährliche Abmangel der Schwimmhalle. Hier kommen aufgrund der Investition und den damit verbundenen Abschreibungen jährliche Kosten von 77.000 € hinzu. Hier ist künftig für die Nutzer mit höheren Gebühren zu rechnen. Auch könnte mit weiteren Spenden die durch die Abschreibungen verursachten Kosten reduziert werden.

Dennoch steht die Sanierung aktuell besser da, als in den bisherigen Schätzungen und somit auch eine Chance die Kleinschwimmhalle langfristig zu erhalten. Mit den Bundesfördermitteln ist auch die zeitlichen Komponente wesentlich für eine schnell notwendige Entscheidung. Denn die Chance, die 3 Mio. € in Beuren zu halten sinken mit jeder Verzögerung. Nach Rückmeldung des Fördergebers müssen die Mittel bis Ende 2025 genutzt werden.

Die Entscheidung für oder gegen die Sanierung wird in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 09.04.2024 getroffen. In Vorbereitung dazu findet eine “Anhörung” zum Thema statt. Hier sind die Beurener Bürger eingeladen, die Pläne und Aufstellungen anzusehen und ihre Rückmeldungen an die Gemeinde zu richten. Die Rückmeldungen werden bis zum 25.03.2024 per Email an beuren@beuren.de oder schriftlich bei der Gemeindeverwaltung Beuren (Linsenhofer Straße 2, 72660 Beuren) entgegengenommen.

Spielenachmittag in der KSH am 25.11.2023

Am Mittwoch, 29. November, findet von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr auch diesen Herbst wieder ein Spielenachmittag für Kinder und Jugendliche in der Kleinschwimmhalle Beuren statt!😍 Hallenöffnung ist bereits um 14 Uhr👦👧

Ganz nach dem Motto „Spiel und Spaß“ bietet die KSH viel Platz zum Toben und Plantschen. Und das warme Wasser bietet eine willkommene Abwechslung zum trüben und kalten Herbstwetter. Eintritt für den Erhalt der Kleinschwimmhalle zu regulären Eintrittspreisen (Kinder 1,50€; Erwachsene 3€).

Wir freuen uns auf euch!🥳

DLRG-Präsidentin unterstützt Erhalt der Kleinschwimmhalle

Bei einer Veranstaltung des Bundestagsabgeordneten Nils Schmid war die DLRG-Präsidentin Ute Vogt zu Gast in Wolfschlugen. Dort berichtete sie über die vielfältigen Aufgaben der DLRG im Bereich Bevölkerungs- und Katastrophenschutz.

Nach ihrer Festrede konnte unser Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Tim Reeth ins Gespräch mit ihr über die Situation der 50 Jahre alten Kleinschwimmhalle kommen. Ute Vogt bekräftigte die Bestrebungen der DLRG, sich bundesweit für den Erhalt von Schwimmhallen einzusetzen. Denn nur mit genug Schwimmhallen sei das Schwimmen lernen überhaupt in der Fläche möglich. Sie sprach daraufhin auch ihre Unterstützung für den Erhalt der Kleinschwimmhalle in Beuren aus und lobte das intensive und entschlossene Engagement der Ortsgruppe sowie des Fördervereins Schwimmhalle Neuffener Tal.

Vielen Dank Ute für deine Unterstützung und die motivierenden Worte! #RettetdieKSH

“Wo ist Otto” spendet 450€!

Das Organisationsteam des Outdoor-Abenteuer Spiels “Wo ist Otto?” überreichte letzte Woche den letzten Check an Tim Reeth vom Förderverein Schwimmhalle Neuffener Tal, denn der Verkauf der Spielesets ist nach erfolgreichen zwei Jahren nun eingestellt.

Seit dem Start des Spiels wurden für jedes verkaufte Set drei Euro für den Erhalt der Kleinschwimmhalle gespendet. So kamen bei drei Spendenübergaben insgesamt 450€ Spende für das Beurener Bädle zusammen.

Vielen herzlichen Dank für die Spenden und die Unterstützung unserer Arbeit! Das Spiel “Wo-ist-Otto?” ist noch bis Ende des Jahres spielbar.

Pool-Dance-Party am 8.10.

„Eine Party in der Kleinschwimmhalle, wie soll das denn aussehen?“ – das dachten sich mit Sicherheit viele Personen im Neuffener Täle. Eine Antwort darauf, das können wir jetzt liefern:

Während der DJ Thommy Kraft im Beckenumgang für die richtige Party-Musik sorgte, konnten sich die Gäste auf bzw. in der Tanzfläche austoben: Denn die Tanzfläche war das gesamte, mit warmem Wasser gefüllte Becken! Unsere Bar hat allerlei Getränke, von Bier über Softdrinks, Longdrinks und eiskaltem Jägermeister, direkt neben dem DJ-Pult angeboten. Alles in Plastik-Bechern oder -Flaschen, sodass man die nicht nur sorgenfrei auf der Wärmebank, sondern auch im Wasser genießen konnte. Für den kleinen Hunger zwischendurch haben wir belegte Weckle im Eingangsbereich der Kleinschwimmhalle angeboten.

Mit Nebelmaschine und großem Aufgebot an Licht- und Tontechnik war ganz schön was geboten in der Kleinschwimmhalle. Ganz nach aktuellem Lied erstrahlte das Wasser mal in verschiedenen Farben, verschwand im Nebel oder blitzte im Strobo-Licht auf. Unser DJ brachte die Party-Laune der Gäste ordentlich auf Touren und sorgte für eine bombastische Stimmung.

Da man nur schlecht Bargeld mit ins Wasser nehmen kann, haben wir extra für die Party eine Bezahl-Software entwickelt, mit der man mithilfe seiner individuellen Nummer auf dem Einlassband an der Bar etwas bestellen und ganz unkompliziert nach der Party am Ausgang bar oder mit Karte bezahlen konnte. Passend dazu gab es extra eine bewachte Wertsachen-Garderobe, damit nichts wegkommt. Für unsere Sicherheit war zudem die City-Security24 vor Ort. Vielen lieben Dank euch!

Nach Ende der Party waren wir immer noch ganz begeistert von der Stimmung und Atmosphäre. So eine Party haben wir auch noch nie erlebt. Das überwältigend positive Feedback hat uns bestärkt: Sowas müssen wir nochmal machen! Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern, vielen Dank euch Gästen, danke der Gemeinde, der Firma „Deluxe“, dem Zehntkeller- und dem Tap-Tower-Team sowie dem grandiosen DJ Thommy Kraft. Wir freuen uns auf nächstes Mal! Eine Bildergalerie gibt’s auf der Homepage der DLRG.

Rückblick: Jubiläumswoche vom 2.-8. Oktober

Vier Veranstaltungen für 50 Jahre: Zum Jubiläum der Kleinschwimmhalle und des Thermalwassers in Beuren war allerlei für Groß und Klein geboten. Der Förderverein Schwimmhalle Neuffener Tal organisierte in der ersten Oktoberwoche gemeinsam mit der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren und der Panorama Therme Beuren ein buntes Programm für die Menschen im Neuffener Tal.

Ganz festlich und doch gemütlich begann die Jubiläumswoche mit dem Frühschoppen in der Kelter Beuren. Am Sonntag, den 2. Oktober, gab es bei Weißwurst, Brezel und Bier tolle musikalische Begleitung der Band „Schlagerzeit“. Vor allem zur Mittagszeit füllte sich die Kelter so, dass kaum ein Platz leer blieb. Das gab ausreichend Möglichkeit für Unterhaltungen in gemütlicher Atmosphäre – über alle Altersklassen hinweg. Damit der Magen dabei nicht knurren und der Hals nicht austrocknen musste, gab es Essen und Trinken entweder an der Theke oder direkt von den fleißigen Helferinnen und Helfern an den Tisch geliefert. Nach fünf Stunden und ausverkaufter Essensausgabe blickten die Organisatoren auf eine erfolgreiche Aktion mit tollem Feedback zurück.

Pünktlich zum Jubiläum wurde eine altbekannte Veranstaltung wieder aufleben lassen: Der allseits beliebte und bekannte Spielenachmittag in der Kleinschwimmhalle fand am Mittwoch, den 5. Oktober, nach langer Pause wieder statt. Die DLRG übernahm die Aufsicht und sorgte mit Matten, Poolnudeln, Tauchringen, einer Wasserrutsche und vielem mehr für Spaß und Action. Die Schwimmhalle war innerhalb der drei Stunden rappelvoll – mehr als 50 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzten die Gelegenheit zum Plantschen und Toben im Wasser. Die Frage eines jungen Schwimmers nach Ende des Spielenachmittags fasst die Begeisterung sinnbildlich zusammen: „Wann gibt es denn wieder einen Spielenachmittag?“.

Auch in der Panorama Therme Beuren konnten die Gäste eine Veranstaltung der besonderen Art genießen. Am Freitag, den 7. Oktober, gab es eine Movie Night im großen Innenbecken: Die Leinwand Richtung Thermenrestaurant und der Beamer gegenüber am Schwimmmeisterpult aufgebaut, viele Poolnudeln im Wasser und entspannendes Thermalwasser. Der Film „Beckenrand Sheriff“ lockte einige Besucherinnen und Besucher ins warme Nass und sorgte für gespannte und lustige Stimmung. Wie beim Erhalt des Freibads im Film hoffen natürlich auch alle auf den Erhalt der Kleinschwimmhalle in Beuren, die dieses Jahr ihren runden Geburtstag feiern darf.

Den Abschluss der Jubiläumswoche bildete am Samstag, den 8.10., eine Party der besonderen Art: Die Pool-Dance Party. Eine Party in der Kleinschwimmhalle mit allem, was dazugehört. Alle Informationen dazu haben wir in einem separaten Bericht zusammengefasst.

Nach vier gut besuchten Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene blicken wir auf eine schöne Jubiläumswoche zurück. 50 Jahre feiert man nicht alle Tage, weswegen wir uns bei allen Gästen ganz herzlich bedanken möchten. Vielen Dank allen beteiligten Akteuren sowie allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und ihren tatkräftigen Einsatz. Besonderen Dank auch der Gemeinde Beuren, die uns beim Jubiläum unterstützt hat.

50 Jahre intensive Nutzung sieht man der Kleinschwimmhalle natürlich an – eine groß angelegte Sanierung bzw. ein Teilneubau ist mehr als überfällig. Wir sind aber sehr froh und dankbar, dass sie uns und der Bevölkerung trotz aller altersbedingten Probleme bislang noch zur Verfügung stehen kann. Denn ohne diese Schwimmhalle würde es schlecht um das Schwimmen im Neuffener Tal stehen. Wir kämpfen daher weiter für eine baldige Sanierung – damit wir 2052 dann das 100-jährige Jubiläum feiern können.

Spende des Jahrgangs 1939

Die Schulkameraden aus dem Jahrgang 1939 aus Beuren haben ihre Kasse für gemeinschaftliche Ausflüge und Feiern aufgelöst und sich entschieden 300€ an den Förderverein Schwimmhalle Neuffener Tal e.V. zu spenden.

Übergeben wurde der Spendenscheck stellvertretend durch Willi Gneiting, der die Jahrgangs-Kasse verwaltete und sich freut, dass mit dem Kassenbestand neben den vielen darüber finanzierten Aktionen und Ausflüge auch am Ende noch in eine gute Sache investiert wird. Er war selbst bereits im Förderverein zum Bau der Kleinschwimmhalle aktiv und die Halle wurde auch bei den Jahrgangskameraden über die nachfolgenden Generationen genutzt, um schwimmen zu lernen.

Der Förderverein Schwimmhalle Neuffener Tal bedankt sich herzlich für die Unterstützung. Wir freuen uns insbesondere, dass langjährige Nutzer den zukünftigen Generationen die Möglichkeiten des Badens und Schwimmen (lernens) in der Region erhalten möchten.