Informationen

Auf dieser Seite stellen wir einige Informationen zum Thema Bädererhaltung, Betrieb und Nutzen von Bädern und den entsprechenden Rahmenbedingungen bereit.

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Übergreifende Dokumentation zur Bädersituation:

Die ZDFzoom-Reportage „Schwimmbäder in Not – Von Badespaß und leeren Kassen“ vom 25.07.2019 beschreibt in ca. 28 min. die Situation in verschiedenen Orten Deutschlands. Der Reporter Norman Laryea gibt einen schönen Überblick über die bundesweite Situation, Ursachen und bringt die Probleme auf den Punkt.

Zuständigkeiten im Bereich Bäder

Bäder liegen als (freiwilliger) Teil der Daseinsvorsorge in der Verantwortung der Kommunen.

Dass dies inbesondere bei kleineren und finanzschwachen Gemeinden nicht ganz eigenständig finanziert werden kann liegt auf der Hand und wurde auch vom deutschen Städte- und Gemeindebund angebracht.

Land Baden-Württemberg

Da die Verantwortung bei den Kommunen liegt, liegen der Landesregierung keine Informationen zum Zustand und Sanierungsbedarf der Bäder im Land vor. Das ergab die Antwort auf eine entsprechende Anfrage vom 19.12.2018. Auch die angegebenen Zahlen zu Fördermitteln in den letzten 20 Jahren zeigen, dass sich das Land nur minimal und in Sonderfällen (z.B. im Ländlichen Raum oder bei Tourismusangeboten) an den Bädersanierungen beteiligt. Sehr wohl in der Verantwortung des Landes liegt der Bereich Bildung und damit der Bildungsplan. Dieser gibt für die Klassen 3/4 der baden-württembergischen Grundschulen das Erlernen des sicheren Schwimmens in einer Schwimmart als Lernziel vor. Dementsprechend gab es eine…

Landesweite Befragung der Grundschulen zum Schwimmunterricht

Auf Beschluss des Landtags wurde eine landesweite Befragung der Grundschulen zum Schwimmunterricht und der Schwimmfähigkeit der Schüler durchgeführt. Die Ergebnisse der Erhebung des Kultusministeriums zum Schwimmunterricht wurde am 26.09.2019 veröffentlicht. Dabei gaben etwa ein Viertel der Grundschulen an, dass sie gar keinen Schwimmunterricht anbieten können. Gründe sind meist fehlende Bäder in der Nähe bzw. zu lange Anfahrtszeiten aber auch der Mangel an qualifizierten Lehrkräften. Jedoch bewertet auch ein Viertel der Grundschulen, die Schwimmunterricht anbieten können, den Schwimmunterricht als nicht ausreichend.

Auch die Kleinschwimmhalle in Beuren wird aktuell von 9 Schulen zum Schwimmunterricht genutzt. Sollte es zu einer Schließung der Halle kommen werden auch diese Schulen den Schwimmunterricht nur mit erheblichen Aufwänden aufrechterhalten können. Die umliegenden Bäder sind heute schon ausgebucht und selbst wenn noch ein Zeitslot gewonnen werden kann, wird sich die längere Anreisezeit negativ auf die Effinzienz des Unterrichts auswirken.

Das Erlernen des Schwimmens ist ein wichtiges Argument, wenn es um den Erhalt einer Schwimmmöglichkeit im Neuffener Tal geht. Aber nicht das Einzige – weitere Erläuterungen und Argumente folgen in Kürze.