Es geht voran in der Kleinschwimmhalle: rund um das Becken ist der Estrich fertig und die Badehalle lässt langsam schon erahnen, dass in ein paar Monaten hier wieder Schwimmen und Baden möglich ist. Fehlen „nur“ noch die Fliesen und das Wasser 😉

Es geht voran in der Kleinschwimmhalle: rund um das Becken ist der Estrich fertig und die Badehalle lässt langsam schon erahnen, dass in ein paar Monaten hier wieder Schwimmen und Baden möglich ist. Fehlen „nur“ noch die Fliesen und das Wasser 😉

Es geht weiterhin voran in und um die Kleinschwimmhalle. Mittlerweile sind die meisten Arbeiten am Rohbau abschlossen: die Betonwände sind wieder ganz und der Armierungsstahl ist nicht mehr zu sehen. Dafür hat sich rund um das Becken ein größeres Loch aufgetan – auch hier muss der Beton, teilweise großflächig entfernt werden und wird jetzt komplett erneuert. Unterdessen wurden auch die Türdurchgänge verbreitert und den heutigen Anforderungen gerecht umgesetzt. Wenn die letzten Arbeiten am Rohbau vollends abgeschlossen sind, geht es an die Installationen und den Aufbau. Dann werden die jetzt leeren Räume wieder mit Leben gefüllt!
Das Terminziel ist weiterhin gegen Oktober des Jahres ein „Soft-Opening“ zu machen und im Frühjahr 2027 dann zusammen mit dem Thermenjubiläum eine größere Eröffnungsfeier zu veranstalten.
Anbei ein paar Eindrücke, wie es aktuell bei der Kleinschwimmhalle vorangeht.
Die Heinrich Feeß GmbH & Co. KG aus Kirchheim u.T. spendet 1000 € an den Förderverein Schwimmhalle Neuffener Tal e.V. als Unterstützung zur Sanierung der Kleinschwimmhalle Beuren. „Es ist für uns als Firma ein Anliegen, die Sanierung zum Erhalt der Schwimmhalle als Projekt hier in der Region zu unterstützen“, so Thomas Allmendinger von Feess.
Feess ist im Erdbau, Abbruch und Recycling von Baustoffen tätig und hat sich als Ziel gesetzt, diese Tätigkeiten im Sinne der Kreislaufwirtschaft umzusetzen. So wurden zum Beispiel, durch das Waschen des alten Dachkieses vom Schwimmhallendach, Schadstoff vom Kies getrennt und dieser der Wiederverwendung zurückgeführt. Der Bauschutt wurde über die neue Baustoffsortieranlage aufbereitet und als z.B. Recyclat für ressourcenschonenden Beton (sog. R-Beton) oder Recycling-Baustoffe für z.B. Arbeitsraumverfüllungen in den Kreislauf zurückgebracht. Somit werden Deponieplatz und Ressourcen geschont sowie die Umwelt erhalten. Durch die kurzen Wege wird zudem noch CO² eingespart und dem Klimawandel entgegengewirkt. Die Aufbereitung von Aushub, Beton oder Bauschutt geschieht in den RC-Parks in Kirchheim unter Teck und Ebersbach an der Fils. Feess ist mit 7 Standorten im Großraum Stuttgart vertreten.
Auch die Gemeinde Beuren beauftragte für die „Entsorgung“ der Dachschüttung der Kleinschwimmhalle einen Transport und eine Verwertung durch Feess. Mithilfe von ehrenamtlichen Helfern wurden im März rund 70 Tonnen Dachschüttung in die Mulden geladen und abtransportiert. Dank der kurzen Transportwege von Beuren nach Kirchheim und der Aufbereitung der verschmutzten Dachschüttung konnten die Umweltbelastung geringgehalten und die gereinigten Kiesel einer neuen Nutzung zugeführt werden.


Bildunterschrift: Thomas Allmendinger (Fa. Feeß), Kai Schneider und Tim Linha (Förderverein) vor der „Nassklassieranlage“ im RC-Park Kirchheim/Teck.
Im Februar wurde es laut in der Kleinschwimmhalle! Denn wir hatten tatkräftige Unterstützung durch die Maurer-Klasse der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule. Timo Weigand war mit 6 Schülern aus dem ersten Lehrjahr und mehreren Abbruchhämmern drei ganze Tag aktiv: zwei Mauern wurden abgerissen und viele Quadratmeter Wand von Fliesen befreit. Trotz der widrigen Bedingungen – die Bauweise unserer Kleinschwimmhalle, mit im Dickbett verlegten Fliesen, wurde als sehr stabil attestiert – konnte ein Großteil der WCs im Eingangsbereich, die Herrendusche und das Herren-WC wieder in den Rohbauzustand zurückversetzt werden.
Herzlichen Dank fürs Mit-Anpacken bei unserem Sanierungsprojekt in Beuren und die Ermöglichung dieses praxisnahen Einsatzes begleitend zur schulischen Ausbildung durch die Maurer-Klasse der Abteilung Bautechnik der PMH. Vielen Dank auch an Armin Merkle, der den Kontakt zur Berufschule hergestellt hat und sich um die kräftigende Verpflegung während der Arbeitseinsätze gekümmert hat!
Sobald das Becken trocken war, begann er mit dem Ausräumen. Spinde, Bänke und alte Schwimmutensilien wurden aus den Umkleiden getragen. Manche Sachen kamen in den Müll, andere wurden für die neue Halle aufgehoben.
Wenn Ihr wissen wollt, wie die Geschichte weitergeht, dann bleibt dabei. Wir nehmen euch mit auf Boris großer Kleinschwimmhallen Sanierung!
Im Herzen des Bibertales stand eine alte, aber geliebte Schwimmhalle. Seit Jahrzehnten war sie der Treffpunkt für Jung und Alt, doch der Zahn der Zeit hatte seine Spuren hinterlassen. Die Fliesen waren rissig, das Dach undicht, und auch der Anbau war in die Jahre gekommen.
Baubiber Boris, der beste Handwerker weit und breit, wurde beauftragt, die Halle zu sanieren. Er wusste, dass das eine große Aufgabe war – aber mit seinen starken Biberzähnen und seinem klugen Kopf würde er es schaffen!
Die ersten Vergabeumfänge sind im nationalen Verfahren ausgeschrieben und warten auf begeisterte Handwerker, die unsere Kleinschwimmhalle in ein modernes Hallenbad verwandeln dürfen! Die Vergaben werden über eine zentrale Stelle verwaltet und bewertet. Wir freuen uns über viele Angebote, vor allem wenn sie aus der Region kommen. Die Vergabeunterlagen können auf folgenden Seite eingesehen und angefordert werden:
01 Schadstoffrückbau und Abbrucharbeiten: https://www.subreport.de/E82465342
03 Dachabdichtungsarbeiten: https://www.subreport.de/E42282789
05 Metallfassadenarbeiten: https://www.subreport.de/E79448539
07 Betonsanierung Innen/ Aussen: https://www.subreport.de/E75488698
12 Elektroinstallationen: https://www.subreport.de/E73991775
Zusätzlich werden die Ausschreibungen bei https://www.service.bund.de veröffentlicht.
Wir hoffen nun, dass passende Angebote eingehen und die Arbeiten dann auch plangemäß starten können.
Am 09.04.2024 stand in der öffentlichen Gemeinderatssitzung eine richtungsweisende Entscheidung für den Erhalt der Kleinschwimmhalle an. Im Sitzungssaal im Rathaus waren alle Sitzplätze belegt. Nachdem bereits in der Sitzung im März die Zahlen vorgestellt wurden, die das Planerteam ausgearbeitet hatte, lag der Fokus der Diskussion auf den Argumenten für oder gegen die Sanierung zum Kostenpunkt von 1,5 Mio.€.
Im Rahmen der Anhörungszeit in Vorbereitung der Entscheidung sind über 1200 Unterschriften von Beurener Bürgern eingegangen, die sich für einen Erhalt ausgesprochen haben, sowie zwölf ausführlichen Stellungnahmen. Auch die Stellungnahmen waren größtenteils positiv und mit zusätzlichen Anregungen versehen, die bei der Umsetzung berücksichtigt werden sollen.
In der Aussprache der Gemeinderäte wurden viele Argumente aufgezählt, die für den Erhalt der Kleinschwimmhalle vor allem aus Sozial-, Bildungs- und dem Gesundheitsaspekt heraus motiviert waren. So wurde klargestellt, dass die Schwimmhalle eine wichtige Institution darstellt, wenn es um das Erlernen des Schwimmens und den Erhalt der Gesundheit im Alter geht. Wiederum kritisch wurde die Finanzierung der Maßnahme gesehen, wobei sich insbesondere die Kritik von Bürgermeister Gluiber hier an das Land richtete, da hier keinerlei Unterstützung gekommen sei. Letztendlich wurde die Sanierung als finanzielle Last für die Gemeinde Beuren eingeordnet, deren Vorteile und Nutzen jedoch überwiegen. Die Entscheidung ist entsprechend einstimmig, bei zwei Enthaltungen, gefallen.
Für uns als Förderverein der Schwimmhalle wurde mit dieser Entscheidung der jahrelange Einsatz belohnt, der im Kampf um den Erhalt der Kleinschwimmhalle geleistet wurde. Egal ob auf bundespolitischer Ebene, lokal vor Ort, durch Spenden oder durch Werbung für den Erhalt der Kleinschwimmhalle – vielen herzlichen Dank für die tolle Unterstützung! Die Entscheidung konnte nur gefällt werden, weil klar war, dass die Kleinschwimmhalle auf jeden Fall erhaltenswert ist!
Doch wer glaubt, dass jetzt die Füße hochgelegt werden können, der irrt gewaltig. Jetzt geht es erst richtig los: während die Verwaltung nun in die Ausschreibungen geht, werden wir versuchen, mit der positiven Stimmung noch ein paar Spender ausfindig zu machen. Außerdem müssen ja auch die versprochenen Spendenprämien in der Planung der Halle ihren Platz finden. Und zu guter Letzt gilt es Rahmenbedingungen zu schaffen, dass mit entsprechendem ehrenamtlichem Arbeitseinsatz auch noch die eine oder andere Kostenpunkt eingespart werden kann. Schließlich sollten wir die Zeit sinnvoll nutzen, die mit der vorübergehenden Schließung als Wasserzeit entfällt. Wir freuen uns darauf bei der Gestaltung aktiv dabei sein zu dürfen und somit eine neue Schwimmhalle zu schaffen, die den nächsten Generationen als Spiel-, Spaß und Ausbildungsstätte dient!
Mit Bekanntgabe durch das Protokoll der Gemeinderatssitzung (Seite 4) vom 04.03.2024 startete die “Anhörung” der Bürger bis zum 25.03.2024. Solange kann im Rathaus zu den Öffnungszeiten Einsicht in die Pläne und Aufstellungen genommen werden, sowie eine Meinung abgegeben werden.
Ziel der Anhörung ist es, ein Meinungsbild der Gemeinde einzufangen. Entscheiden über die weiteren Schritte zur Sanierung wird der Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung am 09.04.2024.
Wir als Förderverein möchten diese Anhörung unterstützen, indem wir über vorgefertigte Rücklaufzettel die Rückmeldung vereinfachen. Diese werden im genannten Zeitraum von uns an alle Beurener Haushalte verteilt. Wer möchte, kann diese gerne direkt unterschreiben und wieder zurückgeben, oder aber im Rathaus einwerfen.
Gerne dürfen aber auch individuelle Rückmeldungen an die Gemeinde gegeben werden, die eventuell konkretere Aussagen oder Anregungen enthalten.