Sportliche Unterstützung aus Nürtingen

Eine weitere Spende hat uns erreicht. 1000 € spendet das Sporthaus Krämer aus Nürtingen an den Förderverein der Schwimmhalle.

Auch wenn die Kleinschwimmhalle mit ihren 16,66m Bahnlänge sicher keine perfekt geeignete Trainingsstätte für sportliches Schwimmen ist, bleibt sie ein wichtiger Ausbildungsstützpunkt im Neuffener Tal. Somit ist die Kleinschwimmhalle definitiv auch für Erhard Krämer eine wichtige Einrichtung, die es zu erhalten gibt. Dazu soll die Spende über 1000 € an den Förderverein einen Teil beitragen, die durch Kurt Diez vermittelt wurde.

Für die Menschen sei es enorm wichtig in Bewegung zu bleiben und sich sportlich zu betätigen. Dazu möchte er Jeden motivieren, so Krämer. Ob durch entsprechende Angebote im eigenen Laden oder durch die Unterstützung entsprechender Angebote von Vereinen – Überzeugung zugunsten des Sport kann man nie genug leisten.

Vielen Dank an das Sporthaus Krämer für das Engagement und die großzügige Spende an den Förderverein!

Resumee einer Freibadsaison unter Corona-Bedingungen

Während der September sich von seiner angenehmen Seite zeigt, wird die Freibadsaison des einen oder anderen Bades nochmal um einige Tage oder Wochen verlängert. Das Nürtinger Freibad hat seine Saison nochmal mit verkürzten Öffnungszeiten verlängert. Das Neuffener Freibad hatte nach zwei Tagen Verlängerung am Mittwoch den 16.09. das letzte Mal seine Türen geöffnet.

Da stellt sich die Frage nach dem Resumee einer etwas außergewöhnlichen Saison unter angepassten Bedingungen. Klar ist, dass durch den verzögerten Saisonstart und die Einschränkungen der Besucherzahlen auch die Gesamtbesucherzahl hinter den Vorjahren zurückliegt. Der Chef der Stadtwerke Nürtingen schätzt die Besucherzahlen auf etwa die Hälte einer üblichen Saison. Neuffens Bürgermeister Matthias Bäcker kann mit genauen Zahlen aus dem Onlinebuchungssystem auffahren: 14.939 Besucher waren dieses Jahr im Bad – in den Vorjahren seien es schon mal 40.000 Besucher gewesen.

Insgesamt herrscht jedoch sowohl bei Besuchern als auch bei den Betreibern die Meinung vor, dass man froh sein kann, dass die Bäder überhaupt öffnen konnten und man sich recht gut und vor allem schnell auf die neuen Randbedingungen eingestellt hatte. Trotz anfänglicher Skepsis haben sich die Online-Systeme etabliert und die Einteilung des Schwimmbahnen nach Leistung wurde auch zumeist positiv aufgefasst – und könnte auch in der Corona-freien Zukunft Anwendung finden.

Insgesamt führte die Krise bei den Bädern jedoch ebenfalls dazu, dass die Betreiber sich die Wirtschaftlichkeit Ihrer Betriebe nochmal genauer angeschaut haben. Einige Bäder (bspw. in Bad Urach) blieben gar ganz geschlossen. Das Onlinebuchungssystem in Kombination mit einem Einlasssystem könnte jedoch langfristig auch ein gutes Konzept bieten um die Personalkosten/-belastung etwas zu reduzieren. Anlässlich der häufig schwierigen finanziellen Lage können solche Maßnahmen auch durchaus als positive Erfahrungen verbucht werden.

Quelle: u.a. Nürtinger Zeitung, Artikel vom 19.09.2020